Universitätsrechenzentrum TU Ilmenau

Thomas Schröder, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter im UniRZ tätig ist, hielt einen Vortrag über das Rechenzentrum der TU Ilmenau. Das Gebäude wurde 1970 errichtet und mittlerweile aus Platzmangel um einen Büro-Container erweitert. Es bietet Studenten und Mitarbeitern in 4 RTKs (rechentechnischen Kabinetten) im Hauptgebäude und 2 weiteren ausgelagerten RTKs 100 PC- Arbeitsplätze.
Zu den Kernaufgaben gehören:

  • Konzeption, Bereitstellung, Betrieb und Wartung der Netz-Infrastruktur (LAN, WLAN, VPN)
  •  Nutzerverwaltung auf Basis eines integrierenden Identitätsmanagements
  • Internet – Dienste (E-Mail, WWW, FTP, News, etc.)
  • IT – Sicherheit (PKI, Firewall, etc.)
  • File – Services, Backup
  • Softwarebeschaffung
  • eLearning – Systeme
  • Computeservices
  • Datenbankbetrieb (z.B. für Zentralverwaltung)
  • Videokonferenzen
  • Zentrale Anlaufstelle in IT – Fragen
  • Hörsaaltechnik

Einige Kennzahlen veranschaulichen diese Aufgaben:

  • Das Netzwerk verfügt über einen ein Gigabit – Ethernet Anschluss mit einem monatlichen Transfervolumen von 35 – 45 Terrabyte, der von 9000 Netzwerkendgeräte (mit FEM) und 140 WLAN Accesspoints genutzt werden kann.
  • Das UniRZ verwaltet ca. 37.000 Mailadressen. Dies bedeutet 3 Mails pro Sekunde (10.000 pro Stunde; davon ca. 9.000 Spam)
  • Backups werden von 180 Servern erstellt, die ca. 80 Terrabyte Speicherplatz benötigen.
  • Die Compute-Server vefügen über 32 Knoten mit je 2x AMD Opteron Dual Core (d.h. 128 Cores) und einem zentralen 5 TB Filesystem mit insgesamt 160 GB RAM.

Detaillierte Beschreibungen zu den o.g. Aufgaben sind auch auf der Hompage des UniRZs zu finden (www.tu-ilmenau.de/unirz).
Als Höhepunkt des Vortrags führte Thomas durch den Serverraum des Rechenzentrums. Die Lautstärke dort verblüffte und erschwerte die Erklärungen. Wieder zurück im Konferenzraum wurden letzte Fragen u.a. zur Position des Backup-Roboters gestellt.

Rotaract in der Praxis

Um die Säule des Lernens neben Vorträgen zu bereichern, machen wir ab und an ausgewählte Unternehmen des Ilmkreises “unsicher”.
Gemeinsam mit Rotary besuchten wir bereits das Turbinen-Wartungswerk N3 Engine Overhaul Services und LLT in Ilmenau. Beide Firmen stehen trotz erheblicher Größenunterschiede für die Technologieregion in Mittelthüringen und boten interessante Einblicke.