Zeitmanagement – Mehr Zeit für das Wesentliche.

Professor Klaus Heil entlarvt die häufigsten Zeitkiller und zeigt Strategien auf, wie man den eigenen Tagesablauf optimal gestalten kann und sich persönliche Freiräume schafft. Auch in diesem Jahr hatten wir wieder eine hervorrangende Ressoanz auf unserem Zeitmanagementvortrag. Der Seminarraum war restlos überfüllt und die Zuhörer lauschten gespannt Prof. Heils Tipps und Hinweisen.

Zeitmanagement – Gewusst wie!

Prof. Dr. Klaus Heil vom RC Ilmenau hatte früher das Problem, Job, Familie und soziale Aktivitäten zeitlich unter einen Hut zu bekommen. Seitdem beschäftigt er sich privat mit Zeitmanagement oder wie er es nennt: Persönliche Zeit- und Arbeitsplanung.
Der Vortrag ist mittlerweile ein wertvoller Bestandteil des Jahresprogrammes. Der Raum war fast bis zum letzten Platz belegt. In gut 1 1/2 Stunden gab er den Anwesenden Tipps und Tricks und brachte immer wieder anschauliche Beispiele aus dem Leben. Einige Zuhörer nutzten auch nach dem Vortrag die Möglichkeit, Prof. Heil Fragen zu stellen.

Prof. Scharff läßt es krachen! Unser Rektor mal anders…

Viele kennen Prof. Peter Scharff als Rektor der TU Ilmenau. Neben dieser Tätigkeit ist er aber auch ein hervorragender Chemiker. Dies stellte er eindrucksvoll beim Vortrag “Gewöhnlicher Sauerstoff – ein ungewöhnlicher Stoff” unter Beweis. Der Rotaract Club Ilmenau, ein allgemeinnütziger Verein, organisierte diese Veranstaltung am 21.11.2008 im neuen Röntgenhörsaal der Technischen Universität Ilmenau. Die zahlreichen Anwesenden lernten viel Neues über das am häufigsten vorkommende Element auf der Erde: Sauerstoff. Zu sehen hab es meterhohe Stichflammen, Flüssigkeiten, die durch reines Umschütten ihre Farbe wechselten, brennende Gummibärchen, eine in flüssigem Sauerstoff getränkte Zigarette, die in Sekundenschnelle aufgeraucht war und vieles Mehr. Zur Überraschung aller Anwesenden sorgte die Ilmenauer Feuerwehr für eine kurze Unterbrechung des Vortrages. Man hatte vergessen den Rauchmelder zu deaktivieren.
Neben all diesen faszinierenden Eindrücken war es aber auch etwas ganz besonderes, den Rektor als begeisterten Wissenschaftler in seinem Element zu erleben.

Universitätsrechenzentrum TU Ilmenau

Thomas Schröder, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter im UniRZ tätig ist, hielt einen Vortrag über das Rechenzentrum der TU Ilmenau. Das Gebäude wurde 1970 errichtet und mittlerweile aus Platzmangel um einen Büro-Container erweitert. Es bietet Studenten und Mitarbeitern in 4 RTKs (rechentechnischen Kabinetten) im Hauptgebäude und 2 weiteren ausgelagerten RTKs 100 PC- Arbeitsplätze.
Zu den Kernaufgaben gehören:

  • Konzeption, Bereitstellung, Betrieb und Wartung der Netz-Infrastruktur (LAN, WLAN, VPN)
  •  Nutzerverwaltung auf Basis eines integrierenden Identitätsmanagements
  • Internet – Dienste (E-Mail, WWW, FTP, News, etc.)
  • IT – Sicherheit (PKI, Firewall, etc.)
  • File – Services, Backup
  • Softwarebeschaffung
  • eLearning – Systeme
  • Computeservices
  • Datenbankbetrieb (z.B. für Zentralverwaltung)
  • Videokonferenzen
  • Zentrale Anlaufstelle in IT – Fragen
  • Hörsaaltechnik

Einige Kennzahlen veranschaulichen diese Aufgaben:

  • Das Netzwerk verfügt über einen ein Gigabit – Ethernet Anschluss mit einem monatlichen Transfervolumen von 35 – 45 Terrabyte, der von 9000 Netzwerkendgeräte (mit FEM) und 140 WLAN Accesspoints genutzt werden kann.
  • Das UniRZ verwaltet ca. 37.000 Mailadressen. Dies bedeutet 3 Mails pro Sekunde (10.000 pro Stunde; davon ca. 9.000 Spam)
  • Backups werden von 180 Servern erstellt, die ca. 80 Terrabyte Speicherplatz benötigen.
  • Die Compute-Server vefügen über 32 Knoten mit je 2x AMD Opteron Dual Core (d.h. 128 Cores) und einem zentralen 5 TB Filesystem mit insgesamt 160 GB RAM.

Detaillierte Beschreibungen zu den o.g. Aufgaben sind auch auf der Hompage des UniRZs zu finden (www.tu-ilmenau.de/unirz).
Als Höhepunkt des Vortrags führte Thomas durch den Serverraum des Rechenzentrums. Die Lautstärke dort verblüffte und erschwerte die Erklärungen. Wieder zurück im Konferenzraum wurden letzte Fragen u.a. zur Position des Backup-Roboters gestellt.

Helikopter fliegen – von der Flugschule bis zum Hubschrauberurlaub

Am Abend des 14.11.2006 versammelten sich viele Interessierte im Separé des Musikcafés Piano in Ilmenau, um dem Vortrag zum Thema “Helikopter – Wie ich fliegen lernte” zu folgen.
Im Anschluß an den sehr interessanten Vortrag über die Geschichte der Hubschrauber über die Funktionsweise eines solchen bis hin zu der Faszination des Fliegens und wie man es erlernen kann, konnten sich alle über das Thema und auch darüber unterhalten, was zum Beispiel den Rotaract Club als Einlader ausmacht.