Werte und Ethik in einer relativistischen Gesellschaft

Neben den vielen Glückwünschen zum 40. Geburtstag von Rotaract seitens der Rotarier aus Würzburg und vom Distrikt gab es am Abend des 13. März 2008 eine sehr interessante Podiumsdiskussion zum Thema “Werte und Ethik in einer relativistischen Gesellschaft”. Der Titel versprach in Verbindung mit dem Ort der Veranstaltung – dem Toscana-Saal der Residenz Würzburg – einen besonderen und bereichernden Abend.
Im Verlauf wurden sehr deutlich verschiedene Gesichtspunkte unserer Gesellschaft aufgezeigt und diskutiert. Es zeigte sich einmal mehr, dass Rotarier und Rotaracter Menschen sind, die ihre Gesellschaft nicht einfach nur kritisieren, sondern erleben und gestalten. Es liegt an uns, was wir aus dem machen, was uns umgibt.

Distriktwinterwochenende in Zeiten des Klimawandels und Distriktkonferenz im „Ilmenauer Blau“

Nach dem das letztjährige Winterwochenende in Ilmenau eher nicht winterlich war, hofften wir dieses Jahr auf eine bessere Kooperation mit Petrus. Leider setzte auch diesmal Anfang Januar das Tauwetter ein und raffte selbst den Schnee in den Höhenlagen des Thüringer Waldes dahin. Damit konnten die diesmal zahlreicher erschienen Gäste wieder nicht die herrliche Landschaft auf schmalen Brettern stehend genießen, sondern mussten sich mit windigem, regnerischen Grau zufrieden stellen. Aus der Erfahrung des letzten Jahres hat der RAC Ilmenau daher den Bau einer Eishalle in Ilmenau veranlasst, sodass zumindest der erste Teil des Samstagnachmittagsprogramms winterlich war.

Im zweiten Teil ging es dann doch hinauf auf den Rennsteig. Allerdings wurde dabei die entspannende Wirkung der Bergluft im Außenbecken der Therme Masserberg genossen. Den gesunden Mix aus Sport und Erholung wurde mit einem gemütlichen Hüttenabend abgeschlossen. Nach reichlich Spanferkel und Wodka-Karamell waren die meisten doch froh, zur Nachtruhe lediglich eine Treppe nach oben steigen zu müssen. Die recht kurze Nacht endet mit dem Aufruf zum Frühstück und der Abfahrt zur Technischen Universität Ilmenau, wo die Distriktkonferenz stattfinden sollte.

Ilmenau begrüßte die Wochenendgäste und angereisten Teilnehmer mit dem besten Wetter, was es zu bieten hat – tiefgrauem Nieselregensturm. Angekommen im Seminarraum der Universität konnte man wider Erwarten doch etwas von Ilmenau und dem Lindenberg erkennen. Die Konferenz war dank reger und konstruktiver Teilnahme der ca. 30 Teilnehmer sehr konspirativ. Die Anwesenheit mehrer Rotaryvertreter zeigte die enge Verbundenheit der rotarischen Familie als lebendiges Beispiel in Ergänzung zu dem gleichnamigen Programmpunkt. Die Mittagsversorgung in der „Nanoteria“ unterstrich den wissenschaftlichen Rahmen, den der Veranstaltungsort im Herzen der Denkfabrik der Konferenz verlieh. Als die letzten Gäste mit einem Kaffe verabschiedet wurden und sich das Ilmenauer Himmelblau immer noch nicht zeigen wollte, zogen alle Beteiligten dennoch eine positive Bilanz des Wochenendes. Es sind ja letztlich genau diese Veranstaltungen, welche die rotar(act)ische Idee verkörpern und stärken und um den Grußworten der Präsidentin bzw. eines berühmenten Ilmenauer Gastes zu schließen: „Wie fruchtbar ist der kleinste Kreis, wenn man ihn wohl zu pflegen wie.“ (J. W. v. Goethe).

Rotaract in der Praxis

Um die Säule des Lernens neben Vorträgen zu bereichern, machen wir ab und an ausgewählte Unternehmen des Ilmkreises “unsicher”.
Gemeinsam mit Rotary besuchten wir bereits das Turbinen-Wartungswerk N3 Engine Overhaul Services und LLT in Ilmenau. Beide Firmen stehen trotz erheblicher Größenunterschiede für die Technologieregion in Mittelthüringen und boten interessante Einblicke.

Distriktwochenende 2007

Auf schmalen Brettern durch den Winterwald; mehr oder weniger schnell vorbei an schneebedeckten Bäumen und sonnig glitzernden Wiesen den Thüringer Wald geniesen… – So war das Wochenende ursprünglich geplant.

Als jedoch 3 Tage vorher das Wetter sich immer noch nicht von seiner Frühlingsstimmung abbringen ließ und selbst der Oberhofer Biathlonweltcupschnee “dahin schmälzte”, musste der Plan B ausgepackt werden – Rotaracter sind ja flexibel. Diese Flexibilität hatten uns wohl nur wenige zugetraut und so verkürzten wir das Wochenende aufgrund geringer Anmeldezahlen und begannen am Samstag Mittag mit einer Welcome-Gulaschsuppe bei unserem Präsidenten Julian. Diese diente gleichzeitig auch als Stärkung für den folgenden Programmpunkt: einen Nordic Walking Einführungs- bzw. Fortgeschrittenenkurs, geleitet vom Präsidenten des Ilmenauer Rotaryclubs Matthias Prediger.

Sowohl Könner als auch (jetzt ehemalige) Nordic-Walking-Belächler kamen bei der 1 1/2h Tour rund um den Ehrenberg (Hausberg der Universität) auf ihre Kosten bzw. abschnittsweise aus der Puste. Im Anschluss gab es eine Auswertung der verbrannten Kalorien und ähnlichem und alle wurden mit dem Nordic Walking Abzeichen belohnt. Nach der sportlichen Ausarbeitung fuhr man dann doch noch nach Oberhof; jedoch nicht um Schnee zu suchen, sondern in der Rennsteigtherme Entspannung und Badespaß. Im Anschluss an das nasse Vergnügen ging es von den Höhen wieder an den Fuß des Thüringer Waldes, zu den Ursprüngen der Ilm in die urige Singer Hütte. Die Gäste wurden bereits am Eingang von einem kleinen Spanferkel empfangen und konnten sich auf einen gemütlichen Kachelofenabend mit reichlich guten Thüringer Essen und (nicht nur Thüringer) Trinken freuen. Bei eintretender Müdigkeit brauchte man lediglich eine Etage höher zu gehen und sich ein Bett zu wählen um sich so von Laufen, Baden, Essen und Feiern zu erholen.

Nach ein paar Stunden Schlaf, wurden die Sachen gepackt und nochmals die Uni Ilmenau angesteuert. Im Studentencafé gab es noch eine gute Stärkung für die Heimfahrt beim Sonntagsbrunch. Damit gingen ereignisreiche Stunden unter Rotaractern zu Ende und bei der Verabschiedung der Gäste erfüllte sich zumindest noch eine eingangs beschrieben Vision – der Ilmenauer Himmel zeigte sich werbe-slogan-blau und die Sonne machte den fehlenden Schnee fast wett.

Helikopter fliegen – von der Flugschule bis zum Hubschrauberurlaub

Am Abend des 14.11.2006 versammelten sich viele Interessierte im Separé des Musikcafés Piano in Ilmenau, um dem Vortrag zum Thema “Helikopter – Wie ich fliegen lernte” zu folgen.
Im Anschluß an den sehr interessanten Vortrag über die Geschichte der Hubschrauber über die Funktionsweise eines solchen bis hin zu der Faszination des Fliegens und wie man es erlernen kann, konnten sich alle über das Thema und auch darüber unterhalten, was zum Beispiel den Rotaract Club als Einlader ausmacht.

Fackel-Stadtführung durch Ilmenau

Eine Stadtführung der besonderen Art haben wir Anfang November für die Erstsemester der Technischen Universität Ilmenau organinisiert. Am Abend ging es zur nächtlichen Erkundungstour durch Ilmenau mit einer professionellen Stadtführung. Mit Fackeln ausgerüstet, konnten die Erstsemester aber auch alteingesessene Studenten und auch wir als Club die neue bzw. alte Umgebung erkunden und Wissenswertes über die Stadt und die Leute erfahren. Von der Alten Försterei ging es im Fackelschein durch die Innenstadt bis zum Mühlgraben, dem ehemaligen Stadtrandhaus Ilmenaus, danach hinauf zur St. Jakobuskirche, wo wir den Orgelklängen lauschten, bis zum Amtshaus. Neben zahlreichen Daten und Fakten zur Stadtgeschichte durfte Goethe nicht fehlen und es wurden interessante Details und Anektdoten zu den Lebensstationen des Dichters preisgegeben und über sein Wirken in Ilmenau erzählt. Neben weiteren, wie dem Grafen von Henneberg, lernten wir viel Wissenswertes über den Bergbau und wie dieses Handwerk bis heute Ilmenaus Stadtbild prägt.

Fußballaktion für rumänische Waisenkinder

Während der WM haben wir unsere Sozialaktion „Torwandschießen“ den Waisenkindern in Rumänien gewidmet. Diese wurde zweimal durchgeführt, das erste Mal beim Gruppenspiel Deutschland gegen Costa Rica und das zweite Mal beim Spiel Deutschland gegen Polen.

Die Teilnehmer durften, bei tropischen Temperaturen, jeweils dreimal auf das untere und obere Loch der Torwand feuern. Unsere Torwand hatte die Orginalmaße der ZDF-Torwand und bei drei Treffern erhielten die Cracks einen Fußball mit Pumpe als Gewinn. Der eigentliche Sinn, die Spende für die Waisenkinder war den Teilnehmern freigestellt und auch in der Höhe beliebig.

Besonders vor den Spielen wurde die Torwand gern benutzt, um Eindruck vor Freunden und weiblicher Begleitung zu erzeugen. Nicht nur Studenten beteiligten sich an der Aktion, sondern auch Unimitarbeiter und auch rumänische Austauschstudenten, die zufällig unseren Weg kreuzten. Um auf den Sinn unserer Spendenaktion aufmerksam zu machen, hatten wir Informationswände aufgebaut, auf denen Fotos von bereits durchgeführten Hilfstransporten der Rumänienhilfe Ilmenau e.V. gezeigt wurden.

Unsere Aktion hat den WM-Fans die Augen für soziale Brennpunkte ganz in unserer Nähe geöffnet und einen kleinen aber wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Situation für die Waisenkinder gebracht. Die Einnahmen der Spendenaktion und natürlich auch die Fußbälle, die wir nicht als Gewinn ausgeben konnten, werden zusammen mit dem Ergebnis unserer Sammelaktion „Ein Artikel mehr“ im Kaufland Herrn Schröder von der Rumänienhilfe Ilmenau e.V. noch vor dem nächsten Hilfstransport nach Rumänien, Ende Oktober, übergeben. Besonders intensiv unterstützt bei unserer Aktion haben uns Herr Zimmermann von der Mensa und Herr Schröder von der Rumänienhilfe. Wir möchten uns bei den Herren dafür herzlich bedanken!

Wandertag mit der OASE

Im Rahmen der Ferienspiele im Ilmenauer Jugendclub OASE gestaltete der Club in Zusammenarbeit mit Frank von der OASE einen Wandertag mit Picknick für die Kinder. In Vorbereitung wurde eine Strecke herausgesucht, die in angemessener Zeit zu schaffen war und zu einem Platz führte, auf dem man grillen konnte.

Letzteres gestaltete sich anfangs etwas schwierig, da aufgrund der heißen Tage im Juli striktes Grillverbot im Wald herrschte. Wir fanden letztlich eine schöne Strecke zum Nachbarort Manebach, wo wir eine offizielle Genehmigung zum Grillen auf der ungenutzten Freilichtbühne im alten Kurpark bekamen. Am Donnerstag um 10 Uhr ging es von der Pörlitzer Höhe mit ca. 12 kleineren Kindern und Frank (unterstützt von 3 jugendlichen Betreuern) aus Richtung Wald. Vorbei an der Sturmheide wanderten wir gemeinsam den mittleren Berggrabenweg entlang nach Manebach; mit Pause an einem Steinbruch. Der Club war beim Wandern vertreten durch Tanja und Steffi. Stefan Beck hatte ein Baufahrzeug besorgen können, in dem er den Grill und das Eingekaufte zum Rastplatz transportierte. Mit einiger Verspätung in Manebach angekommen, waren die ersten Bratwürste schon fertig und die hungrigen Wandermägen konnten gefüllt werden. Beim Grillen kamen noch Julian, Christian Beck und Michael zur Unterstützung hinzu. Während beim Wandern noch einige gestöhnt haben und nach Pausen gerufen hatten, waren jetzt wieder alle fit, um in der Ilm zu spielen, den nicht weit entfernten Spielplatz zu nutzen oder sogar mit Christians Pickup Tauziehen zu veranstalten. Nach ca. 2h liefen die Kinder wieder mit ihren Betreuern Richtung Ilmenau und die Clubmitglieder packten zusammen und fuhren, nachdem alle Kinder von der Ladefläche des Pickups gehoben waren, auch nach Ilmenau zurück.

Sammelaktion “Ein Artikel mehr”

Getreu unseres Mottos „Helfen“ finden jährlich unsere „Ein-Artikel-Mehr“-Sammelaktionen im Kaufland statt. Dabei zeigen wir unser soziales Engagement und versuchen, Menschen zu helfen, denen es weniger gut geht als uns selbst. Bei diesen Sammelaktionen rufen wir Kunden auf, während ihres Einkaufs einen Artikel mehr (Salz, Zucker, Mehl usw.) in ihren Einkaufskorb zu legen und diesen anschließend bei uns abzugeben. Auf diese Weise kamen Nahrungsmittel im Wert von etwa 1.500€ zusammen, die wir der Rumänienhilfe Ilmenau zur Verfügung stellten.

Auch wenn man bei diesen Aktionen oft den „inneren Schweinehund“ überwinden muss, um Menschen um Hilfe für andere zu bitten, so sind die strahlenden Augen derer denen man helfen kann, ein Ansporn etwas zu tun. Gerade in der Weihnachtszeit versuchen wir vor allem für Kinder Pakete mit Nahrungsmitteln und auch Schulbedarf zu packen, um diese rechtzeitig zum Fest nach Rumänien zu schicken.